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Mein Hörgerät - ein kleiner Computer


EXPRESS...

Hauptziel der Hörgeräteversorgung ist das bessere Verstehen der Sprache

Die Elektronik besteht aus Mikrofon, Verstärker (Chip), Hörer und der Batterie

Eine fachmännische Beratung ist für eine erfolgreiche Anpassung entscheidend

 
Vor langer Zeit geschah es, dass eine schwerhörige Person sich einen Trichter, in den andere hineinrufen könnten, an ihr Ohr hielt, um besser zu hören. Diese einfache Lösung bei Schwerhörigkeit resultierte unzweifelhaft aus der Erkenntnis, dass eine blosse Hand hinter dem Ohr schon überraschen hilfreich ist.
 
Heutzutage ist ein Hörgerät ein kleiner Computer. Genau angepasst, individuell anhand der Anforderungen des Kunden.
Selbst optisch entsprechend die heutigen Hörsysteme einem hohen Standard und sind schon bald von ihrem früheren Stigma befreit. Sie gelten als High-Tech-Systeme und sind in unserer hoch kommunikativen Welt absolut angesagt.
Bestandteile
 
Ein elektronisches Hörgerät beinhaltet einen kleinen Audio-Verstärker (Chip), ein oder mehrere Mikrofone, um die Geräusche aufzunehmen, einen Ein/Aus-Schalter und einen Lautsprecher (Hörer).
Funktion
 
Bei der Betrachtung der Funktion eines elektronischen Verstärkers ist der Transistor das entscheidende Element. Ein Transistor ist im wesentlichen ein sehr einfaches Bauteil, das unter anderem dazu benutzt wird, die Amplitude von Wechselstrom zu erhöhen. Dies nennt man elektronische Verstärkung.
 
Offensichtlich benötigen wir dazu eine externe Energiequelle, denn von nichts kommt nichts. Die in einem Hörgerät verwendete Energiequelle ist die Batterie. Die Batterie liefert im Grunde die Energie, die gewährleistet, dass ein vom Mikrofon aufgenommenes Geräusch als identisches Geräusch vom Lautsprecher (Hörer) abgegeben wird, jedoch mit einer grösseren Amplitude: wir nennen das lauter.
Da die meisten Träger ein möglichst kleines Hörgerät bevorzugen, ist man ständig auf der Suche nach möglichst kleinen Batterien mit möglichst grosser Kapazität.
Hören wie neu?
 
Leitungsbedingte Hörverluste lassen sich mit einem Hörgerät angemessen ausgleichen. Patienten mit Wahrnehmungsstörungen können zusätzlich mit einem koordinierten Hörtraining entscheidende Fortschritte erreichen, um so die aufbereiteten akustischen Informationen vom Hörgerät verarbeiten zu können. Alle Bemühungen und technischen Hilfsmittel werden aber nie das jugendliche Hörvermögen zurückbringen. Vielmehr geht es darum, sich wieder im Alltag zurecht zu finden und die Mitmenschen auch akustisch zu verstehen. Gut hören und verstehen, bedeutet auch aktiv am Leben teilzunehmen.
 
Hierbei ist eine fachmännische Beratung entscheidend. Legen Sie wert auf eine persönliche Beratung in Ihrer Hörberatung, bzw. Ihrem Hörgeräte-Akustiker und Ohrenarzt.